Nach Form und Zustand sortieren
Stelle robuste Wassergläser, dünnwandige Becher und Stielgläser getrennt bereit. Kontrolliere Ränder und Füße auf Beschädigungen. Bereits angeschlagene Stücke werden gesondert behandelt, damit lose Splitter nicht zwischen intakte Gläser geraten. Alles muss sauber und trocken sein. Eine gemeinsame Verpackung nach ähnlicher Höhe erleichtert die Polsterung; sehr hohe Gläser sollten nicht den Deckel einer ansonsten passend gefüllten Kiste berühren.
Jedes Glas umhüllen
Lege das Glas auf sauberes Packpapier und umschließe es vollständig, ohne Papier mit Kraft in die Öffnung zu stopfen. Bei Stielgläsern brauchen Stiel und Fuß besondere Aufmerksamkeit: Polster soll die empfindlichen Bereiche abstützen, nicht seitlich unter Spannung setzen. Klebeband bleibt auf der Verpackung. Für dünnes oder wertvolles Glas sind passende Trenneinsätze oder eine fachkundige individuelle Verpackung sinnvoller als ein improvisierter dichter Stapel.
Einzelne Plätze im Karton schaffen
Polstere den Boden und setze die eingewickelten Gläser mit Abstand zu den Außenwänden ein. Passende Fächer verhindern direkten Kontakt, ersetzen aber nicht in jedem Fall zusätzliche Polsterung. Fülle Lücken behutsam, bis die Stücke stabil stehen. Stelle keine schweren Küchenteile daneben oder darüber. Wenn eine zweite Lage nicht sicher getrennt und abgestützt werden kann, ist ein weiterer kleiner Karton die bessere Lösung.
Vor dem Verschließen kontrollieren
Prüfe, ob beim vorsichtigen Bewegen des offenen Kartons noch Glasgeräusche entstehen. Ergänze gezielt Polster, statt die gesamte Füllung fest zusammenzupressen. Der Deckel muss ohne Druck schließen. Beschrifte die Kiste mit Zielraum und empfindlichem Inhalt und plane einen geschützten Platz im Fahrzeug. Beim Auspacken entfaltest du Papier über einer freien Fläche; kleine Gläser können in einem scheinbar leeren Papierbündel verborgen bleiben.



