Das Montage-Set bewusst klein halten
Lege nur passende Werkzeuge für die tatsächlich vorgesehenen Möbelarbeiten bereit. Dazu können die richtigen Schraubendreher, ein passender Schlüssel und ein Maßband gehören. Prüfe die benötigten Größen vorab an den Möbeln oder ihrer Anleitung. Ein großer Vorrat unpassender Bits hilft weniger als wenige eindeutig zugeordnete Teile.
Für gelöste Schrauben und Beschläge braucht es separate beschriftete Beutel. Sie gehören zum jeweiligen Möbelstück, nicht lose in den Boden der Werkzeugkiste. Ein kleiner leerer Behälter auf dem Arbeitsplatz fängt vorübergehend abgelegte Teile auf, bevor sie unter Papier oder Verpackungen verschwinden.
Scharfe und schwere Teile sichern
Verwende vorhandene geeignete Schutzkappen und Werkzeugaufnahmen. Schneiden dürfen nicht frei durch dünne Beutel oder Kartonwände drücken. Lege schwere Werkzeuge tief und so verteilt, dass die Kiste beim Anheben nicht plötzlich zu einer Seite kippt. Leichte Kleinteile können in geschlossenen Fächern darüber liegen.
Prüfe Griff, Scharniere und Verschlüsse des Behälters. Eine Kiste mit defektem Deckelverschluss eignet sich nicht deshalb, weil sie bisher im Regal stand. Für Maschinen, Akkus und Zubehör gelten die jeweiligen Transport- und Lagerhinweise des Herstellers. Packe unbekannte Flüssigkeiten oder beschädigte Energiespeicher nicht beiläufig dazu.
Zugriff am alten und neuen Ort planen
Kennzeichne das Tages-Set deutlich und lade es so, dass es bei Bedarf erreichbar bleibt. Wer vor der Abfahrt noch eine Schraube lösen muss, sollte nicht zuerst die Hälfte des Fahrzeugs wieder ausräumen. Nach jeder Arbeit kommt das Werkzeug zurück in seinen vorgesehenen Platz.
Am neuen Wohnort bleibt die Kiste außerhalb von Laufwegen und für Kinder unzugänglich. Öffne sie auf einer stabilen Fläche. Kontrolliere vor dem endgültigen Wegstellen, ob ausgeliehene Werkzeuge vollständig sind und ob ein Möbelbeutel versehentlich darin geblieben ist.



